Herzlich Willkommen auf den Seiten der Spirituellen Wegbegleitung
Die Geistliche Begleitung einzelner Menschen oder Gruppen ohne Gegenleistung hat im Christentum eine lange Tradition und schöpft daher aus einem reichen Erfahrungsschatz.
Auf diesem Hintergrund bietet unsere Diözese besonders jenen, die nach spiritueller Tiefe und/oder Neuanfängen suchen, unterschiedliche Formen der Wegbegleitung an. Dieses Angebot gilt allen Menschen, unabhängig von Herkunft, religiösen Beheimatung oder sexuellen Orientierung. Selbstverständlich unterliegen die Begleiter:innen der Schweigepflicht.
Hier geben wir Ihnen einen Einblick über verschiedene Wege, das Leben neu zu entdecken, mit Sinn zu füllen und spirituell Antworten zu finden.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre persönliche Orientierung!
Mit Gott im Bunde - Geistliche Begleitung
Geistliche Begleitung ist ein Dienst der Kirche am einzelnen Menschen. Sie hilft, den Fragen und Sehnsüchten des eigenen Lebens auf die Spur zu kommen und innerlich zu wachsen. Sie ist keine Glaubensunterweisung, Therapie, Supervision oder Beichte, sondern bietet einen geschützten Raum für Suche und Sehnsucht. Die Grundlage bildet das christliche Menschenbild.
Den Alltagslauf unterbrechen - Exerzitien im Alltag
Das Wort “Exerzitium” bedeutet eigentlich nichts anderes als »Übung«, modern würden wir sagen “Trainingseinheit”. Exerzitien im Alltag sind kurze, bewusste Auszeiten im täglichen Leben, Zeiten des Aufatmens, um innezuhalten, zu reflektieren und die Beziehung zu sich selbst, zu anderen in den Blick zu nehmen. Solche Zeiten öffnen auch Räume für Gott. Mit einfachen Übungen wie Meditation, Gebet oder achtsames Wahrnehmen gelingt es, im oft hektischen Alltag Momente der Stille und Besinnung zu schaffen.
In Gottes Nähe verweilen - Meditation/Kontemplation
Meditation und Kontemplation sind alltägliche Hinwendungen zu Gott mit Hilfe der Bibel, eines Gebetswortes oder des bewussten Atems. Hilfreich sind regelmäßige stille Zeiten, eine Körperhaltung der Einkehr und Sammlung und die Wahrnehmung “Nichts-Anderes-Tun”. Hilfreich sind auch Aus-Zeiten mit anderen “Weggefährten”, die ebenfalls einen kontemplativen Lebensstil einüben wollen, um sich auf die große personale Gegenwart, die wir “Gott” nennen, auszurichten.




